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Samstag, 15. November 2014

Rezension Don Winslow

"Missing New York" von Don Winslow


  • Broschiert: 400 Seiten
  • Verlag: Droemer TB (1. Oktober 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426304287
  • ISBN-13: 978-3426304280

  • Inhaltsangabe:

    Die siebenjährige Hailey spielt im Garten, als das Telefon klingelt und ihre Mutter kurz ins Haus geht. Eine Minute später kommt sie zurück. Und ihre Tochter ist verschwunden. Zwei Wochen später verschwindet ein weiteres Mädchen – diesmal wird die Leiche gefunden, der Täter gefasst und auch mit dem Mord an Hailey belastet. Akte geschlossen. Aber Frank Decker, dessen Job es ist, Verschwundene aufzuspüren und zurückzuholen, hat Zweifel. Er glaubt, dass Hailey lebt, irgendwo versteckt – während die Uhr tickt. Ein vager Hinweis führt ihn nach New York. Sanft wenn möglich, hart wenn nötig, folgt er Schritt für Schritt der Spur, die ihn in die Hölle lotsen wird.

    Autoreninfo:

    Don Winslow wurde 1953 in der Nacht zu Halloween in New York geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in der Kleinstadt Perryville auf Rhode Island. Seine Mutter, eine Bibliothekarin, und sein Vater, ehemaliger Offizier bei der Navy, bestärkten ihn schon früh in dem Wunsch, eines Tages Schriftsteller zu werden, vor allem die Geschichten, die sein Vater von der Marine zu erzählen hatte, beflügelten die Fantasie des Autors.

    Meine Meinung:

    Titel: Ein solider Winslow - gewohnt gut

    Bei "Missing New York" handelt es sich um den Auftakt einer neuen Reihe, um den immens sympathischen Ermittler Frank Decker.

    Sein erster Fall nach dem Polizeidienst ist die Suche nach einem vermissten kleinen Mädchen. Hailey spielte im Garten und kaum passt ihre Mutter kurz mal nicht auf, ist das Mädchen auch schon verschwunden. Kurze Zeit später verschwindet ein weiteres Kind, dessen Leiche kurz darauf gefunden wird. Doch was ist mit Hailey passiert? Lebt sie noch? Decker lässt das Schicksal des Mädchens nicht los und ermittelt auf eigene Faust ohne Unterstützung der Polizei. Wird er den Fall lösen können?

    Der Roman besticht vor allem durch seine immense Spannung. Als Leser wird man aufgrund der kurzen Kapitel regelrecht durch die Seiten gepuscht.

    Frank Decker ist als Ermittler einfach ein total netter Typ, den man auf Anhieb gern hat. Er hat ein paar familiäre Probleme und er ist einfach so ein normaler Kerl, dem Frauen sehr leicht verfallen können.

    Das Buch sprudelt nur so vor Wendungen und glaubt man endlich zu wissen was wirklich passiert ist, bekommt man wieder eine andere Wahrheit geboten, was den Roman bis zur letzten Seite spannend macht.

    Das Einzige, was mich ein wenig an dem Buch gestört hat, ist der Patriotismus und der Weltverbesserer- Touch, den man auch von Actionstreifen aus Hollywood kennt.

    Fazit: Ein solider Winslow, den ich gern weiterempfehle. Diese Reihe werde ich ganz bestimmt weiter verfolgen.


    Bewertung: 4/ 5 Sternen

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