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Sonntag, 18. Januar 2015

Rezension Andreas Izquierdo

"Der Club der Traumtänzer" von Andreas Izquierdo

  • Broschiert: 448 Seiten
  • Verlag: DuMont Buchverlag; Auflage: 3 (8. Oktober 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832162631
  • ISBN-13: 978-3832162634

Inhaltsangabe:

Gabor Schöning sieht gut aus, ist erfolgreich, und die Frauen liegen ihm zu Füßen: Die Welt ist für ihn wie ein großer Süßwarenladen. Außerdem ist Gabor ein Mistkerl. Er schreckt vor nichts zurück, um seine Ziele zu erreichen. Doch dann fährt er mit dem Auto die Direktorin einer Sonderschule an. Und die kennt sich mit Schwererzieh-baren wie ihm bestens aus. Als Wiedergutmachung soll Gabor fünf Sonderschülern Tango beibringen. Das Problem ist nur, dass alle Schüler einen IQ unter 85 und eigentlich keinen Bock auf Tanzen haben. Die Sache gerät außer Kontrolle: Die Kids stellen sein Leben auf den Kopf, sein ärgster Konkurrent wittert die große Chance, ihn aus der Firma zu drängen, und zu allem Überfluss verliebt er sich in eine Frau, die ihm nicht gleich zu Füßen liegt. Als eines der Tangokids schwer erkrankt, setzt Gabor alles auf eine Karte – er wird diesen Jungen retten, egal, was er dabei aufs Spiel setzt.

Autoreninfo:

Andreas Izquierdo, geboren 1968, ist Schriftsteller und Drehbuchautor. Er veröffentlichte u. a. den Roman "König von Albanien" (2007), der mit dem Sir- Walter-Scott-Preis für den besten historischen Roman des Jahres ausgezeichnet wurde, sowie den Roman "Apocalypsia" (2010), der den Lovelybooks-Leserpreis in Silber für das beste Buch 2010 erhielt und zum Buch des Jahres bei Vorablesen.de gewählt wurde. Im DuMont Buchverlag erschien von ihm "Das Glücksbüro" (2013). 

Meine Meinung:

Titel: Das Leben ist manchmal gar nicht so einfach...

"Der Club der Traumtänzer" ist mein erster Roman von Andreas Izquierdo, den ich aufgrund der zahlreichen positiven Bewertungen einfach lesen wollte.

Im Buch geht es um den erfolgreichen Unternehmensberater Gabor Schöning, der sein Leben fest im Griff hat. Wechselnde Liebschaften und das Tanzen versüßen ihm den Alltag, bis er plötzlich in einen Unfall verwickelt ist. Um seine Schuld zu vertuschen, lässt er sich auf eine Erpressung ein. Er soll Kids einer Sonderschule das Tanzen beibringen, nur hat dies fatale Folgen. Ob das ein gutes Ende nehmen wird?

Mit Gabor als Protagonisten hatte ich im Buch konstant meine Schwierigkeiten, da ich sein Tun oft einfach nicht nachvollziehen konnte. Er handelt einfach zu impulsiv und ohne nachzudenken. Ganz im Gegensatz dazu stehen die Kinder aus der Förderschule, die jeder ihr Päckchen zu tragen haben. Die Kids haben mir wirklich sehr gut gefallen, allen voran Felix, den ich tief in mein Herz eingeschlossen habe. Aber auch in Jennifer konnte ich mich sehr gut hineinversetzen.

Die Geschichte wird uns ansonsten aus der dritten Person geschildert, so dass wir jede Person mal begleiten.

Dass Gabor sein Leben für die Kids komplett umkrempelt, hat mir sehr gut gefallen, allerdings war der Weg dorthin für mein Empfinden ein wenig an der Realität vorbei. Zudem waren die Probleme aller handelnden Akteure doch sehr viel, fast wirkte die Geschichte überfrachtet von menschlichen Problemen.

Die Geschichte hat mich ansonsten mit kleinen Abstrichen gut unterhalten, ich konnte mal lachen und mal weinen.

Fazit: Unterhaltsame Lektüre. Lesenswert!


Bewertung: 4/ 5 Sternen 

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