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Samstag, 12. März 2016

Rezension Charlotte Roche

"Mädchen für alles" von Charlotte Roche


Broschiert: 240 Seiten
Verlag: Piper (5. Oktober 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492054994
ISBN-13: 978-3492054997

Inhaltsangabe:


Ihre Ehe? Horror.
Ihr Kind? Egal.
Ihre Zukunft? Rosig.

Denn sie hat jetzt ein Mädchen für alles. Und einen ziemlich guten Plan.

Autoreninfo:

Charlotte Roche, 1978 im englischen High Wycombe geboren, war Moderatorin u.a. für VIVA, 3sat und das ZDF und wurde mit dem Grimme-Preis sowie dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. Ihr erster Roman "Feuchtgebiete" löste 2008 mit seiner radikalen Offenheit eine gesellschaftliche Debatte aus und avancierte mit mehr als zwei Millionen verkauften Exemplaren zum erfolgreichsten Buch des Jahres. 2011 folgte ihr zweiter Roman "Schoßgebete", der vom ehelichen Sex einer traumatisierten jungen Frau erzählt und monatelang auf der Bestsellerliste stand. Beide Romane wurden erfolgreich verfilmt. Charlotte Roche lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Köln.

Meine Meinung:

Titel: Und sie hat es schon wieder getan...

Hach nein Charlotte Roche macht es einen aber auch nicht leicht ihre Bücher zu lesen. Während mir "Feuchtgebiete" nicht wirklich gefiel, konnte sie mich mit "Schoßgebete" begeistern und so freute ich mich auf ihr neustes Werk.

Doch hier startete das Lesen holprig. Gleich nach Erscheinen hatte ich mir das Buch zugelegt, sollte dazu aber einfach keinen Zugang finden. Also gut ein halbes Jahr gewartet und einen neuen Versuch gestartet.

In der Geschichte geht es um Christine, die mit allem unzufrieden ist. Ihre Ehe läuft nicht richtig und für ihre Tochter interessiert sie sich auch nicht wirklich. Doch dann schafft sie sich eine Haushaltshilfe und Kindermädchen an, die ihr Leben verändert. Wirklich?

Tja was soll ich sagen? Ich glaube Christine ist so ziemlich die nervigste Protagonistin, die mir je untergekommen ist. Ich mag sie einfach nicht, was in erster Linie daran liegt, weil sie nur an sich selbst interessiert ist. Ihr massiver Alkoholkonsum ist krankhaft und ein ums andere Mal hätte ich sie nur zu gern geschüttelt. Sie tut ihren Mitmenschen und dem Leser einfach nicht gut.

Eine richtige Handlung gibt es eigentlich nicht, vielmehr erleben wir Christines Gedankenwelt mit, die mir persönlich zu abgedreht war.

Die wenigen erotischen Szenen sind abstoßend und wenig anregend. So etwas muss ich nicht lesen.

Mit diesem Buch hat es Frau Roche geschafft mir endgültig den Spaß an ihren Büchern zu verderben und ich frage mich, warum ich überhaupt einen zweiten Anlauf gestartet habe. Wahrscheinlich war die Hoffnung, dass noch etwas Besonderes kommt größer als die Realität.

Fazit: Für mich verschwendete Lesezeit, ich kann leider keine Leseempfehlung aussprechen. Wer unbedingt seine Neugierde befriedigen möchte, der leihe sich das Buch anstatt es zu kaufen.

Bewertung: 1/ 5 Sternen

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