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Freitag, 1. April 2016

Rezension Miranda Richmond Mouillot

"Anna und Armand" von Miranda Richmond Mouillot


Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Limes Verlag (14. März 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3809026549
ISBN-13: 978-3809026549
Originaltitel: A fifty-year silence

Inhaltsangabe:


1948, nachdem sie gemeinsam den Zweiten Weltkrieg überlebt haben, kaufen Anna und Armand – die Großeltern der Autorin – ein altes Steinhaus in einem abgelegenen, malerischen Dorf in Südfrankreich. Fünf Jahre später packt Anna ihre Sachen und verlässt Armand. Die Schreibmaschine und die Kinder nimmt sie mit. Abgesehen von einer kurzen Begegnung, haben die beiden nie mehr miteinander gesprochen, nie neu geheiratet oder irgendjemandem offenbart, was sie so unwiederbringlich entzweit hat.

Autoreninfo:

Miranda Richmond Mouillot wurde in Asheville, North Carolina geboren. Zusammen mit ihrem Mann, ihrer gemeinsamen Tochter und einer Katze lebt sie in Südfrankreich.

Meine Meinung:

Titel: Auf den Spuren der eigenen Wurzeln...

Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, weil es auf einer wahren Begebenheit beruht und mich Familiengeschichten, die mit der Zeit des 2. Weltkrieges zu tun haben, einfach faszinieren. Unvoreingenommen begann ich mit der Lektüre.

Im Buch geht es vorrangig um die Autorin dieses Romans, die sich auf Spurensuche begibt. Sie möchte herausfinden wie umfassend die Liebe ihrer Großeltern wirklich war und warum diese dann trotzdem zerbrach. Wird sie das Geheimnis lüften können? Und was nimmt sie selbst von der Reise für sich mit?

Gelungen finde ich, dass dem Buch eine Karte vorangestellt ist, sowie eine Zeittafel wo sich Anna und Armand aufhielten und an welchen Orten sie aufeinander trafen.

Die Autorin schildert ihre Recherche aus der Ich- Perspektive, was ich als gelungen empfinde, denn sie war bei zahlreichen Begebenheiten ja gar nicht dabei, sondern kennt diese ausschließlich von Erzählungen. Dadurch wirkt das Geschriebene authentischer. Die Handlung gleicht einer Schnitzeljagd, die sich nach und nach zusammensetzt, so dass man als Leser sich gut in die Gedanken- und Gefühlswelt von Frau Mouillot hineinversetzen kann.

Der Roman ist ein Auf und Ab der Gefühle, denn die Gründe, warum sich das Liebespaar von einst auseinander lebte, sind so realistisch dargestellt, dass sie einem beim Lesen sehr nahe gehen.

Gut gefallen hat mir zudem, dass immer mal wieder Familienbilder eingestreut sind, was die Vorstellungskraft zusätzlich anregt.

Fazit: Eine wahre Geschichte, die unter die Haut geht. Wer Familiengeschichten mag, der wird hier Gefallen dran finden. Kurzweilige Unterhaltung, die mich nicht mehr los gelassen hat. Lesenswert!


Bewertung: 5/ 5 Sternen

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