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Dienstag, 18. November 2014

Rezension Rebecca Maly

"Ein Haus am Kahu River" von Rebecca Maly


  • Taschenbuch: 576 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (14. Juli 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453417631
  • ISBN-13: 978-3453417632

  • Inhaltsangabe:

    Neuseeland 1869: Adalie, Tochter irischer Einwanderer, flieht vor ihrem gewalttätigen Vater nach New Plymouth. Durch Zufall lernt sie die Kunsthändlerin Johanna Fitzgerald kennen. Die beiden sind sich sofort sympathisch, und Adalie hilft von nun an in Johannas Laden aus. Als Johannas Sohn Duncan eines Tages vor ihr steht, verlieben sie sich auf Anhieb ineinander. Ihr Glück scheint perfekt, als er um ihre Hand anhält. Doch ein dunkles Geheimnis der Familie droht alles zu zerstören.

    Autoreninfo:

    Rebecca Maly, geboren 1978, arbeitete als Archäologin und Lektorin, bevor sie sich ganz der Schriftstellerei widmete. Die Kultur der Maori lernte sie bereits im Studium kennen, eine Faszination, die bis heute geblieben ist. Die Autorin kann sich nichts Schöneres vorstellen, als ferne Länder zu bereisen und deren Kultur kennen zu lernen. In ihrer Freizeit genießt sie es, lange Ausritte in der Natur zu machen oder gemütlich mit ihren Katzen daheim zu lesen. Unter ihrem realen Namen Rebekka Pax hat sie bereits erfolgreich mehrere Romane veröffentlicht.

    Meine Meinung:

    Titel: Wenn du willst, ist das Glück dir hold...

    Als Liebhaberin historischer Romane, die in Australien oder Neuseeland spielen, da kam es wie es kommen musste, dass ich nun auch endlich mal auf einen Roman von Rebecca Maly stieß, von der ich bisher noch nichts gelesen habe. Bei "Ein Haus am Kahu River" handelt es sich um die Fortsetzung zu "Im Tal des Windes", welches ich jedoch nicht kenne. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir Vorwissen fehlen würde, daher bin ich der Ansicht, dass sich dieses Buch auch ohne den Vorgänger sehr gut lesen lässt. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen.

    Im Buch selbst wird der Leser in das Jahr 1869 nach Neuseeland entführt. Unser Hauptcharakter Adalie hat bisher kein einfaches Leben geführt, musste sie stets unter ihrem gewalttätigen Vater leiden. So blieb ihr einfach nichts anderes übrig als die Flucht zu ergreifen, auch wenn das Leben als alleinstehende, junge Frau sehr gefährlich werden kann. Wird sie ihr Glück finden? Und vor allem: wird sie ihr Bild von Männern jemals ändern können?

    Adalie hat mir als Person sehr gut gefallen, denn man kann sich mit ihr identifizieren und ihr Handeln nachvollziehen. Ihr Leben ist wirklich bewegend dargestellt, ich hätte zu der Zeit keine Frau sein wollen. Auch die anderen Charaktere waren gut gezeichnet, da findet sicher jeder Leser sein Gegenstück.

    Die Schreibe der Autorin ist angenehm leicht zu lesen und die Romanhandlung lässt Urlaubsgefühle in einem aufleben, löst Fernweh und Abenteuerlust aus. In meinen Augen ideale Urlaubslektüre oder um sich kalte Herbst- und Wintertage zu versüßen.

    Mir hat in dem Roman besonders gefallen, dass es hier nicht nur um eine Liebesbeziehung geht, sondern auch historische und politische Veränderungen beleuchtet wurden. Auch der Zwist zwischen Siedlern und Ureinwohnern wird verdeutlicht.

    Fazit: Ein gelungener Schmöker, der mich gut unterhalten hat und den ich gern weiterempfehle. Lesenswert!


    Bewertung: 4/ 5 Sternen

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