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Montag, 12. November 2018

Rezension Aprilkind

"Der Grolltroll" von Aprilkind und Barbara van den Speulhof und Stephan Pricken



Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
Verlag: Coppenrath; Auflage: 1 (9. November 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783649628934
ISBN-13: 978-3649628934
ASIN: 3649628937
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate - 6 Jahre


Inhaltsangabe:

Es könnte alles so schön sein! Wäre da nicht die blöde Hütte, die immer wieder zusammenkracht, oder der dumme Baum, von dem einfach kein Apfel herunterfallen will … Den Frust und die Wut, wenn Dinge nicht so laufen, wie man es sich wünscht, kennt jeder. Auch der Grolltroll. Was aber tun, wenn die ganz große Wut kommt und uns einfach überrollt? Unser Bilderbuch hilft, ihr spielerisch ein Ende zu setzen.

Meine Meinung:

Titel: Wenn der Ärger dich mal überrollt...

Als begeisterte Leserin war ich auf der Suche nach einem tollen, buchigem Geschenk für meine kleine Nichte und da stolperte ich über dieses zauberhafte Buch.

In der Geschichte geht es um den Grolltroll, der durch seine muffelige Art all seine Freunde vergrault. Doch irgendwann muss auch mal Schluss sein mit dem Wütendsein und dem Ärger, oder?

Mit liebevollen Zeichnungen versehen, kann man das Abenteuer des Trolls erleben. Auf dicken Papierseiten lässt sich hier so einiges angucken und bestaunen.

Das Buch ist sowohl für die ganz Kleinen zum Vorlesen als auch für größere Kinder zum Erstlesen geeignet.

Selten habe ich so ein liebevoll gestaltetes Buch in den Händen gehalten.

Fazit: Klare Lese- und Kaufempfehlung, hier werden die Kids lange Freude daran haben.

Bewertung: 5/ 5 Sternen

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Sonntag, 11. November 2018

Rezension Daniel Speck

"Piccola Sicilia" von Daniel Speck


Broschiert: 624 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (26. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3596701627
ISBN-13: 978-3596701629


Inhaltsangabe:

Ein sonniger Herbsttag auf Sizilien. Schatztaucher ziehen ein altes Flugzeug aus dem Meer. Die deutsche Archäologin Nina findet auf der Passagierliste ihren Großvater Moritz, der seit dem Zweiten Weltkrieg als verschollen galt – das große Geheimnis ihrer Familie. Seine Abwesenheit hat eine Wunde hinterlassen, die über drei Generationen reicht. Überraschend begegnet Nina auf Sizilien einer fremden Frau, die behauptet, Moritz’ Tochter zu sein. Hatte er eine zweite Familie?
Tunis, 1942. Das bunte italienische Einwandererviertel „Piccola Sicilia“. Drei Religionen leben in guter Nachbarschaft zusammen,​ ​bis der Krieg das Land erreicht. Im Grand Hotel Majestic begegnet ​der deutsche Soldat ​Moritz der faszinierenden Jüdin Yasmina und dem Pianisten Victor. Als die Nazis Victor gefangen​ ​nehmen, riskiert Moritz alles, um ihm zur Flucht zu verhelfen. Doch nicht nur Victor, sondern auch Moritz hat Gefühle für Yasmina. Er verstrickt sich in eine ​Leidenschaft, die sein Schicksal für immer ​v​​erändern wird.

Autoreninfo:

Daniel Speck, 1969 in München geboren, baut mit seinen Geschichten Brücken zwischen den Kulturen. Auf seinen Reisen trifft er Menschen, deren Schicksale ihn zu seinen Romanen inspirieren. Der Autor studierte Filmgeschichte in München und in Rom, wo er mehrere Jahre lebte. Er verfasste die Drehbücher zu "Maria, ihm schmeckt’s nicht" sowie zu "Zimtstern und Halbmond ". Für "Meine verrückte türkische Hochzeit" erhielt er den Grimme-Preis und den Bayerischen Fernsehpreis. Sein Roman "Bella Germania" stand 85 Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und war das erfolgreichste deutsche Debüt 2016. "Piccola Sicilia" ist sein zweiter Roman.

Meine Meinung:

Titel: Liebe findet ihren Weg...

Eher zufällig habe ich genau dieses Buch mit in den Urlaub genommen. Vom Autor selbst hatte ich bisher weder etwas gehört noch gelesen, daher begann ich völlig unbefangen mit der Lektüre und ich wurde regelrecht eingesogen.

Die Geschichte ist in zwei Handlungsstränge untergliedert. Zum einen begleiten wir Nina Zimmermann in der Gegenwart, deren guter Freund sich gerade auf Schatzsuche unter Wasser befindet. Könnte das Geheimnis im Meer etwas mit ihr zu tun haben? Zum anderen begleiten wir in der Vergangenheit die Geschwister Victor und Yasmina in Tunis, welches alsbald von den Deutschen besetzt wird und das Leben der dort ansässigen Juden dramatisch verändert. Wie wird es den Geschwistern in diesen dramatischen Zeiten ergehen?

Gleich vorweg möchte ich erwähnen, dass der Vergangenheitspart den deutlich größeren Raum in der Geschichte einnimmt, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Auch fand ich immens spannend den 2. Weltkrieg mal in einem anderen Land in einer Geschichte miterleben zu dürfen, denn über die Rolle Tunesiens in dieser Zeit wusste ich ehrlich gesagt so gar nichts.

Die im Buch dargestellten Figuren sind sehr vielschichtig und berühren einen als Leser. Mein Herz wurde vor allem von Yasminas Schicksal berührt. Als Waise in einer liebevollen Familie wie den Sarfatis zu landen, ist schon ein großes Glück und dennoch sorgt dies für jede Menge Furore. Auch Moritz mit seiner Zerrissenheit hat mir sehr gefallen, konnte man doch nur zu gut verstehen, dass die Entscheidung, die es zu treffen galt, niemals eine leichte sein wird.

Richtig bewegend fand ich die Gedanken und Gefühle von Archäologin Nina, die gerade versucht eine Trennung zu verarbeiten. Hier habe ich mich sehr aufgehoben gefühlt, da ich selbst ähnliches durchmachen musste und mich so sehr gut in sie einfühlen und sie verstehen konnte. 

Zum Schluss der Geschichte wird deutlich wie Vergangenheit und Gegenwart zusammenhängen und dennoch bleibt Spielraum für den Leser mit seinen Gedanken, da der Roman offen endet.

Ich habe mich unheimlich gut unterhalten gefühlt und habe geschichtlich so einiges dazu lernen dürfen.

Fazit: Die bewegende Geschichte dreier Frauen, die trotz alles religiösen und kulturellen Unterschiede versuchen ihr Leben zu meistern und nie nach hinten schauen, sondern stets in die Zukunft. Absolut lesenswert!

Bewertung: 5/ 5 Sternen

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Donnerstag, 25. Oktober 2018

Lesung Katrine Engberg und Emelie Schepp

Hallo ihr Lieben,
 

und wieder kann ich von einer tollen Lesung berichten, einem skandinavischen Doppel sozusagen, denn gestern waren Katrine Engberg aus Dänemark und Emelie Schepp aus Schweden zu Gast in Braunschweig beim derzeitigen Krimifestival.

Das Lilienthalhaus in Braunschweig war restlos ausverkauft und alle 220 Plätze belegt. Da meine Karte mit 219 beziffert ist, hatte ich wohl unheimliches Glück.

Gestartet wurde mit Katrine Engberg, die hervorragend Deutsch spricht. Links auf dem Bild von Katrine saß Julia Nachtmann, die die deutschen Passagen aus dem Buch hervorragend vorgelesen hat und moderiert wurde das Ganze von Raphael Traub.


Zunächst einmal las die Autorin selbst aus ihrem Buch vor, allerdings auf Dänisch, was sehr witzig klang, aber man hat wirklich kein Wort verstanden. Dann gab es einen regen Wechsel zwischen Interviewfragen beantworten und den deutschen Textpassagen aus dem aktuellen Buch "Krokodilwächter", im Diogenes Verlag erschienen, welches ich regelrecht verschlungen habe. Der Folgeband "Blutmond" wird im März 2019 erscheinen, ebenfalls bei Diogenes und feste Verträge hat die Autorin erstmal für 6 Bücher, am vierten Band schreibt sie gerade, so dass auf jeden Fall für Nachschub gesorgt ist.


Frau Engberg ist wirklich eine ganz Sympathische und es war ungemein informativ, was sie uns hat wissen lassen. So zum Beispiel, dass sie selbst ein Tattoo am Handgelenk hat, genauso wie ihr Opfer im ersten Buch, nur dass das Motiv ein anderes ist.

Nach Katrine Engberg folgte die schwedische Autorin Emelie Schepp, die ich bis dato gar nicht kannte. Auch sie unglaublich herzlich, offen und in freudiger Erwartung ihr Buch vorstellen zu dürfen.


Hier wollte ich mich erst einmal durch die Lesung überraschen lassen, bevor ich eventuell ein Buch von ihr kaufe.

Auch hier las Frau Nachtmann die deutschen Passagen, Margarete von Schwarzkopf fungierte dieses Mal als Moderatorin. Da Frau Schepp kein Deutsch spricht, übernahm die Moderatorin die Übersetzung, wobei das Englisch der Autorin gut zu verstehen war.

Zunächst las Emelie eine Passage aus ihren aktuellen Buch "Im Namen des Sohnes" auf Schwedisch, was noch viel cooler klang als das Dänische, dann wurden auch hier immer im Wechsel Interviewfragen beantwortet und deutsche Passagen aus dem aktuellen 4. Band der Reihe, erschienen bei Blanvalet, vorgelesen.

Der Abend war so kurzweilig, dass man gar nicht gemerkt hat wie schnell die Zeit verging. Einziger Makel an der Lokation: Es war hundekalt dort. Zum Schluss saßen alle Zuschauer mit Winterjacke und Schal da.


Natürlich war auch die Lesung zu "Im Namen des Sohnes" so spannend, dass ich mir das Buch gekauft habe.

Zum Abschluss der Veranstaltung konnte man sich noch sein jeweiliges Buch signieren lassen, was ich mir natürlich nicht habe entgehen lassen.

Ein wirklich spannender Abend mit Gänsehautfeeling und das nicht nur wegen der Temperaturen im Lesungssaal.

Liebe Grüße

eure Janine alias nicigirl85 

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Rezension Anne Vogd

"Ich hab’s auch nicht immer leicht mit mir: Prosecco zum Lesen" von Anne Vogd



Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: 1. (7. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783548377858
ISBN-13: 978-3548377858
ASIN: 3548377858
Originaltitel: Lieber 50 Jahre gelebt, als 70 Jahre dabei gewesen / Lass krachen


Inhaltsangabe:

Man kann am täglichen Spagat zwischen perfekt und defekt verzweifeln – oder ihm mit Selbstironie und Gelassenheit begegnen. Anne Vogd hat sich für Letzteres entschieden. Nach dem Motto "Vernünftig, das ist wie tot, nur früher" bekämpft sie die kleinen und großen Krisen des Alltags mit einer guten Portion Humor, Gelassenheit und Improvisationstalent. Denn wer immer scheitert, ist auch zuverlässig.

Autoreninfo:

Anne Vogd, *1965, arbeitete 25 Jahr lang als Vertrieblerin und Pressereferentin in der Modebranche, bevor sie mit 51 Jahren etwas ganz Neues wagte - und Kabarettistin wurde. Sie gewann den SWR3 Comedy Förderpreis und steht heute auf den Bühnen Deutschlands. Auf SWR3 ist die gebürtige Rheinländerin regelmäßig mit ihrer Serie "Volle Kanne Anne" zu hören. Sie schreibt Kolumnen für diverse Tageszeitungen und Onlinemagazine. Anne Vogd lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Rheinland-Pfalz.

Meine Meinung:

Titel: Eher korkender Wein als Prosecco...

Ich hatte mir viel versprochen von dem Titel, erwartete ich doch Lebensfreude und eine Frau voller Esprit und Selbstbewusstsein. Was ich bekam war leider etwas völlig anderes.

In dem Buch lässt uns die Autorin am Alltag teilnehmen. Dabei geht es nicht nur um Diäten und Ernährung, sondern auch um Beziehungen, Sex, Kindererziehung, Schönheitswahnsinn und was sonst noch in jeder Frauenzeitschrift zu finden ist.

Der Schreibstil ist frisch und spritzig, aber leider ist das Beschriebene viel zu überzogen und strotzt nur vor Klischees. Ich dachte immer wieder nur: "Jetzt übertreibe doch bitte mal nicht so maßlos."

Besonders die Abhandlung über Wein hat mich so dermaßen gelangweilt (was hat das in so einem Buch zu suchen?), dass ich bereits hier überblättert habe, was ich bei Büchern sonst nie mache. Querlesen ist für mich ein absolutes No-Go, hier für mich aber leider nicht vermeidbar.

Die im Buch enthaltenen Witze sind so platt und uralt, dass einem das Lachen im Halse stecken bleibt, aber gewiss kein Schmunzeln hervorgerufen wird.

Die Beschreibungen zu ihrer Tochter sind so allgemein gehalten, dass es weder wie eine private Offenbarung wirkt, noch glaubhaft erscheint. Auch das Kapitel zum Thema Sex war schlichtweg langweilig, da einfach inhaltslos.

Ja es ist leichte Lektüre für Zwischendurch, mir persönlich aber einfach zu seicht. Da findet man in Nivea mehr Niveau als hier.

Fazit: Ich kann leider keine Lese- oder Kaufempfehlung aussprechen.

Bewertung: 1/ 5 Sternen

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Lesung Chris Carter beim Krimifestival in Braunschweig

Hallo ihr Lieben,

auch heute berichte ich euch wieder von einem buchigem Event, an dem ich teilnehmen durfte.

In Braunschweig findet vom 20. Oktober 2018 bis 02. November 2018 das Krimifestival statt mit Autorengrößen wie Charlotte Link, Elisabeth Herrmann oder gar Sebastian Fitzek. Ich habe mich bewusst für nicht deutschsprachige Autoren entschieden, weil es wohl eher seltener vorkommen wird, dass man einem Autor aus Skandinavien oder Amerika mal eben über den Weg läuft.

Am Montag, den 22. Oktober 2018, war es dann endlich soweit und ich durfte Chris Carter mit seinem Buch "Blutrausch" erleben. Im ausverkauften Martino Katharineum verfolgten mit Spannung rund 350 Teilnehmer zusammen mit mir das Ereignis. Begleitet wurde der Autor von Günter Keil und Wanja Mues. Während Herr Keil als Moderator der Runde fungierte, las Wanja Mues aus dem neuen Thriller von Chris Carter vor. Mein Gott hat der eine tolle Vorleserstimme.


Auffällig war gleich, dass Herr Carter Temperament besitzt und vor allem jede Menge Witz. Selten habe ich erlebt, dass ein Autor, der so blutrünstig schreibt, auch gleichzeitig so irre komisch sein kann.

Nach einer kleinen Vorstellungsrunde hat Carter erst einmal ein paar Fragen beantwortet und dann selbst aus seinem englischsprachigen Thriller "The Gallery of The Dead" (zu deutsch "Blutrausch") vorgelesen.


Danach hat dann Wanja Mues Passagen aus dem Thriller auf Deutsch vorgelesen, immer unterbrochen von Interviewfragen seitens Günter Keil und Chris Carter hat diese dann oft sehr amüsant beantwortet.

Zum Abschluss durften drei Zuschauer Fragen an den Autor richten und ich war glücklicherweise eine der Auserwählten. Auf meine Frage, ob er sich wünsche, dass seine Robert Hunter Reihe verfilmt wird, egal ob nun als Kinofilm oder Netflix- Serie, meinte er nur, dass es ein Traum wäre, wenn das passieren würde. Leider sei nur bisher keiner auf ihn zugekommen, aber er wäre dafür in jedem Fall offen und würde sich freuen.



Zu guter Letzt stand Chris Carter dann für Gespräche, Signierwünsche und Selfies zur Verfügung, was ich auch glatt genutzt habe, um meine 7 vorhandenen Printausgaben von Hunter Fällen aufwerten zu lassen.

Ich glaube so happy wie auf dem Foto habe ich schon lange nicht mehr geschaut.


Ich kann nur sagen, dass das eine rundum gelungene Veranstaltung war, die einen enormen Mehrwert für mich hatte. Ich habe es mir schon gut vorgestellt, aber dass es so unterhaltsam werden würde, das hatte ich nicht erwartet. Und das Beste: Carters Englisch war so gut zu verstehen, dass ich alles mitbekommen habe und nicht auf die knapp gehaltene Übersetzung des Moderators angewiesen war.

Liebe Grüße

eure Janine alias nicigirl85

Dienstag, 23. Oktober 2018

Frankfurter Buchmesse 2018 Teil 4: Eindrücke von den Ständen

Hallo ihr Lieben,

der vierte Bericht zu meinem Messebesuch in Frankfurt soll dann auch gleichzeitig der letzte Teil sein.

Ich kannte bisher nur die Buchmesse in Leipzig und war doch sehr erstaunt um wie viel größer alles in Frankfurt ist. Hier lohnt es auf jeden Fall sich mindestens zwei Tage für alles Zeit zu nehmen, denn sonst schafft man es nämlich nicht sich alles anzuschauen. Und ich habe auch nicht alles gesehen, da ich nur die Hallen besucht habe, in denen deutsche Verlage ausgestellt haben. Ich habe nur einen kleinen Abstecher zum Gastland Georgien gewagt, das war es dann aber auch schon.

Hier nun ein paar Eindrücke in Bildform:

 





Und hier nochmal ein paar Buchentdeckungen, die auf meiner Wunschliste gelandet sind:








Einfach nur schön, oder? Beeindruckend fand ich vor allem, dass alles so groß war, viele Stände mit besonderer Beleuchtung versehen waren und einfach alles wertiger und aufwendiger wirkte. Auch war die Masse an Leuten an beiden Messetagen (Samstag und Sonntag) enorm groß. Also das muss ein Gerücht sein, dass am Sonntag weniger los ist.

Ich kann in jedem Fall sagen, dass das zwar mein erster Besuch in Frankfurt am Main war, aber ganz sicher nicht mein letzter.

Liebe Grüße

eure Janine alias nicigirl85




Montag, 22. Oktober 2018

Frankfurter Buchmesse 2018 Teil 3

 Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch daran teilhaben lassen welche Autoren ich auf der Buchmesse gesehen habe und ja es waren reichlich da, was mir richtig gut gefallen hat.



Auch wenn ich es schon im letzten Messebeitrag erwähnt hatte (hier), möchte ich dennoch Alexa Hennig von Lange erwähnen. Sie hat spitzenmäßig vorgelesen, hat reichlich aus ihrem Privatleben mit uns geteilt und mein signiertes Exemplar von "Kampfsterne" werde ich in Ehren halten.



Ein ganz klares Highlight war für mich Timur Vermes im Talk zu sehen. Zudem habe ich ihn dann später nochmal beim Signieren am Thalia- Stand getroffen, wo gerade nicht so viel los war und ich so mich auch kurz mit ihm unterhalten konnte. Ein wirklich toller Autor. Und mein Exemplar von "Die Hungrigen und die Satten" nun signiert zu Hause zu haben, gefällt mir richtig gut. Da hat sich die Schlepperei des Buches von zu Hause bis zur Messe und zurück doch gelohnt.


Auch María Cecilia Barbetta durfte ich bei einem Talk erleben. Sie hat aus ihrem aktuellen Buch "Nachtleuchten", welches es bis auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2018 geschafft hat, vorgelesen, was wirklich sehr angenehm war.


Während ich in der Signier- Schlange zu Ursula Poznanski am Loewe Stand wartete, konnte ich Mechthild Gläser bei der Lesung zu ihrem aktuellen Buch "Bernsteinstaub" live sehen und lesen hören, das verkürzte die Wartezeit und hat Lust auf ihr Buch gemacht, welches bei mir noch ungelesen im Regal wartet.


Nach fast 2 Stunden warten war es dann endlich soweit und ich stand vor der lieben Frau Poznanski. Man muss echt ihre Engelsgeduld loben, wie sich sie für jeden, trotz der Masse an Leuten, Zeit genommen hat. Der erste Versuch war fehlgeschlagen, weil die Schlange bei 30 Minuten Signieren zu lang war, da brauchte man sich schon nicht mehr anstellen. 


Eher zufällig habe ich Sebastian Fitzek sehen dürfen. In die gefühlt kilometerlange Schlange hatte ich mich nicht angestellt. Auch er war zu allen super lieb und hat sich trotz dem ganzen Trubel rings rum Zeit genommen für jeden Einzelnen, um Selfies zu machen oder Bücher zu signieren.


An Kai Meyer wäre ich fast vorbeigelaufen, denn den habe ich im ersten Moment gar nicht erkannt. Auch da war mir die Schlange zu lang zum Anstehen und seine Bücher standen eh artig bei mir zu Hause im Regal.


Zum Schluss habe ich dann noch die Jungs vom Kluftinger getroffen. Michael Kobr und Volker Klüpfel sind ja mal echt coole und mega sympathische Typen.

So das waren dann auch alle Autoren, denen ich über den Weg gelaufen bin. Wenn ich nicht in der ein oder anderen Schlange hätte anstehen müssen, dann hätte ich vielleicht noch mehr sehen können, aber ich finde das war schon ein ganz guter Schnitt.

Liebe Grüße

eure Janine alias nicigirl85