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Sonntag, 24. Juli 2016

[eReader Erfahrung] mit dem Kindle Fire

Hallo ihr Lieben,

heute ist der vierte und letzte Tag meiner Testreihe zu eReadern. Ja ich weiß, dass der Kindle Fire eigentlich ein Tablet ist und kein eReader, aber da er mit zu den günstigsten Tablets zählt, wollte ich dieses in meiner Reihe mit aufnehmen. Dadurch sieht man denke ich ganz gut, was ein reiner eReader für Vorteile gegenüber einem Tablet hat.

Vorab möchte ich mich für die nicht ganz so tollen Bilder entschuldigen. Das Display des Fire spiegelt ganz schön und ihr wollt ja das Gerät sehen und nicht mich mit Handy in der Hand. ;-)


Ich habe meinen Fire im Februar 2016 geholt in der 8 GB Version, weil es die 16 GB Version noch nicht gab und man den Fire auch mittels Speicherkarte erweitern kann. Der Fire sollte mir nicht zum Lesen dienen, sondern zum Filme und Serien streamen, die Lesefunktion ist quasi nur ein Guddie on top. Mein Fire ist schwarz, mittlerweile kann man ihn in den Farben schwarz, blau, magenta und orange kaufen.

Mein Kindle ist mit Spezialangeboten, wie beim Paperwhite auch kommt im Sperrbildschirm Werbung, die mit einem Wisch weg ist. Ich habe den Fire damals zum Angebotspreis von 49,99 € gekauft, der Normalpreis ist aber auch unwesentlich teurer mit 59,99 €. 


Mit dem Kindle Fire kann man ja wesentlich mehr als Lesen. Er hat einen extra Bereich "Bücher", wo man all seine gekauften Bücher ansehen und auch lesen kann.


Der Fire hat übrigens ein 7 Zoll Display, also ein Zoll größer als alle bisher von mir vorgestellten eReader. Die Auflösung liegt hingegen nur bei 171 ppi, während der Paperwhite ein 300 ppi Display hat.

Der Rücken des Gerätes ist günstiges Plastik. Besonders wertig sieht das zwar nicht aus, aber der Fire liegt trotzdem gut in der Hand. Da rutscht nichts.


Im Sonnenlicht fällt es schwer mit dem Fire zu lesen, weil das Display viel zu stark spiegelt.


Mit einem Gewicht von 313 g ist er deutlich schwerer als seine eReader Kumpels. Der Paperwhite wiegt z.B. 205 g und ist somit über 100 g leichter. Und wenn ihr euch erinnert, waren der Tolino Vision und der Kindle Oasis noch deutlich leichter als der Paperwhite. Bei längerem Lesen merkt man das "Mehr an Gewicht" in jedem Fall.

Mit dem Fire kann man auch quer lesen, was wir auch vom Tolino kennen. Das geht einfach indem man das Display dreht.


Mit dem Kindle Fire kann sowohl die Kindle- Leihbücherei genutzt werden als auch die Onleihe. Ich muss aber zu meiner Schande gestehen, dass ich noch nicht ausprobiert habe mit welchen Apps man die Onleihe richtig nutzen kann.

Ansonsten lässt sich auch hier die Schriftart und - größe einstellen. Zudem kann auch dieser Kindle wieder Seitenzahlen, Prozentangaben oder wie lange man im Kapitel bzw. im ebook selbst noch liest anzeigen.


Eine Besonderheit beim Fire, die ich noch bei keinem anderen Tablet gesehen habe, ist die "Blue Shade" Funktion. Wenn man diese einstellt, wird das Display leicht gelblich. Das sorgt dafür, dass blaues Licht reduziert wird und man beim nächtlichen Lesen nicht vom Einschlafen gehindert wird, denn blaues Licht kann dazu führen, dass man nicht müde wird.

mit Blue Shade


ohne Blue Shade
Ich denke den Unterschied kann man durchaus erkennen.

Auch bei diesem Gerät kann ich nur empfehlen sich eine Schutzhülle zuzulegen, denn das Hochglanz- Display ist sehr kratzempfindlich.


Im Lieferumfang ist außer dem Fire ein USB- Kabel dabei, eine Kurzanleitung und anders als bei den eReadern auch ein 5W- Ladegerät.

Beim Lesen mit dem Fire sind alle Cover und sonstigen Bilder im Buch bunt, sofern vom Verlag vorgegeben. Das Display des Fire ist wie bei Tablets üblich dauerhaft beleuchtet. Wenn man auf dem Gerät länger liest, so beansprucht das ganz schön stark die Augen.

Der Nachteil beim Fire ist nicht nur das Gewicht und dass das Display spiegelt, sondern es gibt zu viele Ablenkungsmöglichkeiten, weil man eben auch Spiele spielen, Filme schauen oder im Internet surfen kann.

Mein Fazit zu dem Gerät ist, dass man wenn man nur mal ein eBook liest, man was Preis und Leistung angeht, hier absolut nichts falsch machen kann, denn man kann ganz gut mit ihm ebooks lesen, egal welches Format sie haben. Als Vielleser wird man aber in meinen Augen mit dem Fire nicht glücklich, da Gewicht und Display den Leser zu sehr beanspruchen und das Lesen auf dem Gerät eher dem Lesen am PC gleicht als ein Printbuch zu lesen. Lieber als Tablet nutzen und sich einen richtigen eReader zulegen.

Ihr habt noch Fragen? Dann stellt sie mir gern. Ich hoffe euch hat meine Reihe zu eReadern gefallen.

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